Clubmitglieder berichten:

Gerhard Cyganek berichtet aus seiner langjährigen Erfahrung mit der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und als Lehrer u.a. für Akupunktur, Qi Gong und Tai Chi.

Qigong, Schlüssel zu Gesundheit und langem Leben

Liebe Rotary-Freunde, liebe Club Mitglieder! Qigong ist eine Methode zur Stärkung der eigenen Lebensenergie, die sowohl die körperliche als auch die geistig-seelische Ebene des Menschen anspricht. Sie kräftigt den Körper, reguliert die Haltung und Atmung und ermöglicht bei Stress die Entfaltung innerlicher Ruhe und Entspannung. Deshalb sind diese aus China stammenden ruhigen Bewegungsübungen zur Förderung der Gesundheit, zur Vorbeugung von Krankheiten, von großem Nutzen. Die Leitbahnen, auf denen sich die Akupunkturpunkte befinden, werden durch achtsame Übungen leicht gedehnt und gewrungen. Qigong kann von jedem erlernt werden. Qigong hilft z.B. bei Rückenproblemen, Stress, langandauernden Erschöpfungszuständen, chronischen Erkrankungen, beiAngstreaktionen, Schlaflosigkeit, Vergesslichkeit, bei  Antriebsarmut. Die Übungen wirken auch dem Alterungsprozeß entgegen und sind lebensverlängernd, Hautfunktionen und Kreislaufstörungen bessern sich, d.h. z.B. hoher Blutdruck und ein zu niedriger normalisieren sich.

Es gibt allgemein gesundheitsschützende und gesundheitsfördernde Übungen für alle Organe und den gesamten Körper. Daneben gibt es Übungen, die sich zielgerichtet auf ein Organ oder mehrere  positiv auswirken und auch Heilung bringen können.

Qigong gehört zur Chinesischen Medizin, wie Akupunktur, Kräutermedizin, Tuina und die Ernährung nach den fünf Elementen.

Der Ursprung des Qigong, zu dem auch Tai Chi gehört, liegt 3500 Jahre zurück. Allein in China praktizieren etwa 150 Millionen Menschen täglich Qigong.

Qigong begünstigt einen Ausgleich zwischen Yin und Yang im Bereich der körperlichen und nervlichen Funktionen. Die Bewegungen wirken sich auf das Innere des Menschen aus, der gestresste Geist wird beruhigt, quälende Gedanken verschwinden und Möglichkeiten innerer Beruhigung eröffnen sich. Diese Beruhigung, eine Form von Meditation, die sich von selbst beim Üben einstellt, ist ein wichtiger Punkt für das Gelingen von Qigong, ohne dies würde es  sich nur auf Gymnastik beschränken.

Eine wichtige  Auswirkung des Qigong ist auch die Verbesserung der Atmung, die fließender und tiefer wird. Die Aufmerksamkeit beim Üben richtet sich auf bestimmte Energiezonen, wie einem Dan-Tien, dem Ming-Men, aber auch ganzen Leitbahnen oder bestimmten Akupunkturpunkten.

Durch den achtsamen Umgang mit sich selbst und der Pflege der eigenen Lebensenergie, verspürt der Übende recht bald, dass seine Energie wächst und er fühlt sich wohler und gelassener. In der inneren Stille der Meditation, diesem Ruhezustand der Gehirnrinde (Cortex), verringern sich  z.B. schädliche Auswirkungen der Reizüberflutung.

Beständiges Üben ist Voraussetzung und Sie erhalten an jedem Tag mehr Frische, Heilung und Lebensfreude!

Ich habe am 17. April mit einem Anfänger Kurs in Qigong und Tai Chi hier in Pattaya begonnen. Er findet, in Absprache mit den Teilnehmern, ab kommender Woche 2x wöchentlich statt: Dienstags und Sonnabends von 17:00 bis ca. 18:00 Uhr am Chinesichen Tempel unterhalb des Big Buddha.  Ab 17:00 Uhr ist es nicht mehr so warm, wir haben dort Schatten und es ist auch ruhig gelegen, so dass wir konzentriert arbeiten können.

Der Kurs ist für alle interessierten Personen offen.

Ich freue mich über jeden Teilnehmer !

Recht herzliche Grüße!

Gerhard